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Stöcke
Wir unterscheiden grundsätzlich 2 Hauptarten bei den Stöcken. Das eine sind Wander- und das andere Nordic Walking-Stöcke. Beide haben unterschiedliche Vorzüge, die sich nach den Einsatzzwecken richten, wobei man bei LEKI mittlerweile einen sehr guten Hybriden hat.
Da man Wanderstöcke nicht die gesamte Tour über benötigt, sind diese meist zum Zusammenschieben, damit sie gut verstaut werden können. Wer beim Wandern Nordic Walking-Stöcke nutzen will, kann dies auf der gesamten Strecke tun und sollte da auf die sonst festen Größen verzichten und lieber verstellbare nehmen.
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Testberichte zu den aktuellen Nordic Walking-Stöcken 2010
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Wanderstöcke
Ich fange mal mit den Wanderstöcken an, die es schon länger auf dem Markt gibt. Grundsätzlich gibt es diese wohl schon seit tausenden Jahren, denn man erkannte recht früh die Vorzüge und oftmals reichte schon ein Stück Holz, Ast oder Rute für diesen Zweck. Man nutzte diese ähnlich wie heute als zusätzliche Sicherheit in unwegsamen Gelände. Händlern, die ihre Waren auf dem Rücken trugen, dienten sie auch als Entlastung und zusätzliche Bewegungshilfe. Aber wir haben das Jahr 2010 erreicht und neue Materialien, Möglichkeiten und Techniken haben das Wandern erreicht. Dennoch hat sich an dem Einsetzzweck nichts geändert und noch immer nutzt man diese Vorzüge nur allzu gern. Besonders das Gefühl der erhöhten Sicherheit in unwegsamen Gelände ist für viele der wichtigste Zweck und schaut man sich die Unfallstatistiken an, sicher auch der notwendigste. Die meisten Unfälle (auch die mit Todesfolge) entstehen durch Umknicken im Fußgelenk und Wegrutschen auf den Wegen. Daher haben Wanderstöcke auch besondere Spitzen. Wenn man dort sein Gewicht auf einem kleinen Punkt bündelt, erhält man so ein zusätzliches Standbein, welches enorm viel Sicherheit bietet.
Aber Sicherheit ist nur soviel wert wie das Material, das man verwendet. Ich habe doch recht schlechte Erfahrungen mit Discount-Wanderstöcken gemacht und rate daher zu Markenware wie LEKI, EXEL, Komperdell usw..
Aber die Stöcke wirken auch entlastend und besonders bei längeren Touren läuft man länger aufrecht oder nutzt bei Anstiegen diese zum Schieben.
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Merkmale:
- Meist dreiteilig, um Platz zu sparen
- Leicht, um Gewicht zu sparen
- Dicke, rutschfeste Griffe für einen besseren Halt
- Einstellbare Schlaufe
- Gehärtete und speziell geformte Spitze
Preise: 50 - 120€ je nach Marke und Ausführung.
Trekking- und Wanderstöcke bei Bergfreunde.de
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Nordic Walking Stöcke.
Diese sollen eine Technik unterstützen und sind daher anders aufgebaut. Besonders an der Griff- Schlaufenkombination ist sehr gut zu erkennen, dass die Unterschiede erheblich sind. Vorrangig sollen diese die Vorschubbewegung in Halbkreisform unterstützen und es ermöglichen, dass der Walker die Hände ab der Hosennaht öffnen kann. Daher ähneln die Schlaufen eher kleinen Handschuhen, in die man reinschlüpfen muss, So wird der nötige Druck auf die Stöcke ausgeübt. Diese Daumenschlaufen liegen gut um die Hand und sind nur über einen sehr kleinen Punkt am Stock angebracht. Entweder verlaufen dann robuste Schlaufen in den Griff oder sie sind in Form eines Keils / Rings angebracht, den man abnehmen kann. So kann die Kraft sehr effizent auf den Stock übertragen werden und der Walker verliert trotz Öffnen seiner Hände nicht den Stock und kann ihn somit wieder greifen.
Ansonsten sollten die Schäfte der Stöcke sehr verwindungssteif sein und beim Aufsetzen nicht vibrieren. Die Spitze des Stocks sollte für den jeweiligen Verwendungszweck passend sein. So kann man bei sehr weichem Untergrund auch mal Schneeteller nutzen oder Asphaltpads auf Strassen.
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Wichtig beim Kauf:
- Man sollte sich in der Schlaufe wohl fühlen.
- Die Schlaufe sollte Luft an die Haut lassen.
- Wenn man die Hand nach hinten öffnet, sollte der Griff gut zwischen Daumen und Zeigefinger liegen.
- Der Griff sollte schmal, aber ergonomisch sein.
- Als Material für den Griff sollte Kork oder Schaumstoff verwendet werden, Gummi fühlt sich nicht so gut an und wird teilweise in Kombination mit Schweiß rutschig.
- Beim Aufsetzen darf der Stock nicht nachfedern / vibrieren.
- Die Spitze sollte aus Widea sein.
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Die Nordic Walking-Technik kann auch gut auf das Wandern übertragen werden. Daher gab es damals die Idee die gesunden Vorteile von Nordic Walking mit dem Wandern zu kombinieren. So entstand auch der Name "Nordic Wandern". Man nutzt dabei auch die Stöcke, das Abrollen der Füße und die Diagonaltechnik des Nordic Walkings, macht allerdings kürzere Schritte und kann so seine Geschwindigkeit der Gruppe oder Familie anpassen.
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Vorteile:
- Man nutzt mehr Muskeln.
- Man läuft aufrechter, auch über längere Strecken.
- Es wärmt am ganzen Körper (besonders im Winter ideal).
- Die Technik verhindert geschwollene Wanderhände, da die Durchblutung in den Händen besser unterstützt wird.
- Nordic Wandern ist ideal, wenn man zügig beim Wandern unterwegs sein will.
- Der Trainingseffekt des Körpers ist besser als beim Wandern.
- Der Stil ist eine gute Vorbereitung für Klettersteige.
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LEKI Nordic Walking Stöcke bei Klausbua.de
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Ein Hybride von Leki
Ein Stock, der Nordic Walking-Technik mit den Vorzügen von Wanderstöcken kombiniert? Ja, das gibt es. Der LEKI "Traveller" ist so einer, den bereits viele als einen der besten Stöcke zu schätzen wissen.
Der Grund ist ganz einfach: Der Outdoor-Freund kann die Stöcke normal zum Training nutzen oder eben auch auf langen Wandertoure.
Dennoch ist er sehr gut zu verstauen durch seine Zweifach-Verstellungen oder sehr lang ausziehbar für schwieriges Gelände. Dennoch ist der Stock recht steif und vibriert ungewöhnlich wenig, was auf langen Strecken sehr angenehm ist.
Auch der typische LEKI Dorn wurde wieder eingesetzt und dieser hat sich bereits bei unzähligen Stöcken bewährt. Weiterhin lässt sich die Schlaufe gut vom Griff lösen dank des Shark-Griffes.
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Welche Technik?
Ich habe es damals als "Nordic Wandern" bezeichnet. Es war aufgebaut auf der Grundtechnik von Marko Kantanewa oder auch dem ursprünglichen Stocklauf. Und seit 1930 setzen führende Skilanglauftrainer weltweit diese Basistechnik als Training ein und das recht erfolgreich. Also gibt es wohl kaum einen Grund daran viel zu ändern, außer dass man eben nicht im Trainingstempo läuft, sondern kürzere Schritte wählt und somit auch die Stöcke kürzer sind.
Daher kann man Techniker nutzen, die auch der VDNOWAS, DSV, GNFA und auch viele Trainer in örtlichen Sportgemeinschaften anbieten.
Ich rate ernsthaft von der ALFA-Technik ab.
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