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Manche Dinge werfen ihre Schatten voraus. So zum Beispiel unser Schuhtest mit den bekanntesten Marken der Outdoor Branche. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um einmal etwas mehr darüber zu schreiben.
Die wichtigsten Aspekte bei Outdoor-Schuhen
Der wohl markanteste Unterschied liegt im Gewicht. Besonders bei langen Touren machen ein paar hundert Gramm je Fuß eine ganze Menge aus. Man läuft leichtfüßiger und hat mehr Bewegungsfreiheit im Fußgelenk und alles in allem kommt man nach seiner Tour etwas frischer an seinem Ziel an. Dabei muss man keineswegs auf viele Dinge, die man schon aus der Entwicklung der Knöchelschuhe kennt, verzichten. Ganz im Gegenteil, die Hersteller entwickeln diese ständig weiter.
Die Sohle

Besonders bei den Sohlen will man den maximalen Grip auf vielen verschiedenen Untergründen ermöglichen und dabei extrem leicht bleiben. Das gelingt immer besser mit Keramik und Glaskugeln, die man in die Gummimischung einarbeitet. Dazu kommen natürlich die unzähligen Muster auf den Sohlen, die ein potenzielles Wegrutschen verhindern und stabilen Bodenkontakt ermöglichen. Dabei sind die Musterungen und Konzepte überall unterschiedlich, ähnlich wie bei Autoreifen. Einige Hersteller setzen auch auf Sohlen der Marke Vibram, einem italienischen Spezialisten, der schon seit 1930 an hochwertigen Sohlen für Wander- und Bergtouren arbeitet.
Aber die auch die Flexibilität spielt eine gewichtige Rolle. Je nach Bodenbeschaffenheit sollte man hier gut wählen. Weiche Sohlen nutzt man vorwiegend, wenn man viel Grip braucht auf normalen Wegen, Wiesen, Pfaden, Mooren, Wanderwegen und ähnlich beschaffenen Touren. Harte Sohlen sind besser, wenn man Geröll, spitze Steine, Grate, Kanten und Klettersteige nutzt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die ergonomische Form des Fußbettes und die darüber liegende Einlegesohle. Nicht jeder Fuß ist gleich, aber das Bett ist so geformt, dass es den meisten zusagt. Den Rest kann man auch über entsprechende Einlegesohlen lösen.
Obermaterial
Beim Obermaterial setzt man häufig auf Gore-Tex, weil es leicht, wasserabweisend und atmungsaktiv ist. Dazu wird oft Leder im Seitenbereich verwendet, weil es robust ist und teilweise Gummi als Schutz oder Verlängerung der Sohle im Mittelfuß- und Frontbereich. Einige Hersteller setzen auf eine der robustesten Ledersorten, welche auch noch ein gutes Klima im Schuh erzeugen, nämlich Yak-Leder aus den höchsten Regionen der Erde.
Beim Schnüren bleibt man weitgehend sehr klassich, vorzugsweise mit Schnürsenkeln, die man leicht wieder öffnen kann. Einzig NewBalance hat hier ein sehr interessantes System, dazu aber im Bericht mehr.
Was Schuhe sonst noch aushalten müssen
Vorzugsweise ist der Wander- und Outdoor-Schuh in den Mittelgebirgen und Voralpen zu Hause, aber man kann diese bis hin zu voralpinen Strecken und Klettersteigen einsetzen. Daher sind die Ansprüche extrem hoch, denn sie müssen Schnee, Wasser, Schlamm, Hitze, spitze Steine, Kanten und vieles mehr aushalten können und das tagelang. Dabei sollen sie auch noch eine gute Luftzirkulation haben, hohe Standfestigkeit, schnell wieder trocknen usw.. Einige setzen diese sogar im altäglichen Gebrauch ein, weil sie so bequem sind.
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