| Outdoor- und Wanderschuhe im Test |
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Im Test hatten wir eine recht breite Palette von Leichtwanderschuhen bis Trekking und von sportlich bis klassich. Die Unterschiede sind zuweilen sehr markant und trotz meiner vielen Erfahrungen mit Nordic Walking-Schuhen habe ich erstaunlich viel Neues gelernt. Wer sich also für neue Outdoor-Schuhe entscheidet, sollte vorher überlegen, wo er diese nutzen will und welche Ansprüche er dabei hat. Wichtigstes Merkmal bleibt die Sohle. Im Test hatte jeder Schuh eine ganz spezifische Technologie. Besonders häufig werden Vibram Sohlen verarbeitet. Sie stammen von einem italienischem Spezialisten, der diese nach Kundenwünschen entwickelt. Aber auch Eigenentwicklungen stehen diesen um nichts nach und bieten dafür viele eigene Technologien an. Besonders im Bereich Ferse und Vorderfuß sowie bei der Stabilisierung während des Laufens haben sich die Hersteller einiges einfallen lassen. Beim Obermaterial wird vermehrt Gore-Tex oder extrem festes Leder wie das vom Yak verwendet. Dabei wird oftmals das Material noch für weitere Funktionen genutzt, z.B. um den Fuß besser zu umschließen, die Schnürung angenehmer zu machen oder generell zu stabilisieren.
 Sohle: Zum einen spielt hier der Härtegrad eine wichtige Rolle. Je härter die Sohle, desto besser die Trittfestigkeit. Das beeinflusst natürlich das Laufverhalten, speziell duie Abrollbewegung. Daher bauen viele Hersteller weiche Kanäle in den Vorderfußbereich, um dies auszugleichen. Weiche Sohlen passen sich besser an das Gelände an, haben allerdings auch eine höhere Abnutzung. Die Struktur der Sohle reicht von mittelflach bis stark perforiert und nach verschiedenen Anwendungsbereichen gegliedert. Einige richten sich dabei in Laufrichtung von Ferse zum Zeh, andere setzen stark auf die Außenbereiche, um einen stärkeren Halt zu gewährleisten. Während die ersten sich daher besonders an Läufer, Walker und Freizeitsportler richten, sind die letzteren ideal für Wanderer und Klettersteiger.
Vielfältige Materialen und Designs von klassich bis modern bestimmen das Obermaterial. Dazu werden immer mehr Technologien eingesetzt, um eine gute Balance zwischen Atmungsaktivität und Stabilität zu erhalten. Vor allem stabile Materialien werden dazu verarbeitet, damit sich der Schuh sehr gut an den Fuß anpassen kann. Auch Gummi, Leder und feste Stoffe werden klassischerweise eingesetzt, um den nötigen Schutz für Front-, Fersen- und Seitenpartien zu ermöglichen, gern aber auch als einfaches Stilmittel.
Bergauf und bergab will man stabil laufen. Besonders bergab kann es sehr unangenehm werden, wenn der Fuß im Schuh nach vorn rutscht und mit den Zehen an die Front stößt. Das ist auf Dauer schmerzhaft und führt auch zu Blasen. Daher sind Sohlen und Einlagen so geformt, dass man im Fußbett bleibt. Im Allgemeinen gibt es Frauen- und Männerschuhe, die sich auf die unterschiedliche Anatomie eingestellt haben.
Auch das gehört zu guten Schuhen dazu. Denn ein Strumpf, der rutscht, ist nicht nur unangenehm, sondern verursacht dann Falten und kann zu schmerzhaften Blasen führen. Vor allem saugen sich normale Socken gern voll mit Schweiß, anstatt diese wie Funktionstextilien nach außen zu transportieren. Wir hatten für den Test X-Socks bekommen und ich kann da nur gutes berichten.  SchuhauswahlDa wäre sie wieder einmal: die lästige Frage nach dem perfekten Schuh. Nicht nur Frauen leiden unter dem Problem, die passende Fußbekleidung zu finden: jeder, der länger im Freien unterwegs ist, sollte sich ausreichend über geeignetes Schuhwerk informieren. Denn für jede Outdoor-Aktivität wird von Fachleuten ein entsprechender Schuh empfohlen. Dass es sinnvoll ist, diese Ratschläge zu beherzigen, haben zahlreiche Verletzungen in der Vergangenheit gezeigt.
Wanderschuhe als Funktionsschuhe sind für Wanderungen und Spaziergänge gut geeignet. Sie müssen der Witterung standhalten, warm halten und dabei sowohl dem Fuß als auch dem Gelenk genügend Halt bieten. Eigentlich ganz einfach? Falsch! Denn Wanderschuh ist nicht gleich Wanderschuh. Je nach Verwendungszweck sollten bestimmte Kriterien beachtet werden.  Allgemeines Generell sollten Wanderschuhe eine griffige Sohle mit hartem Profil aufweisen. Die Faustregel lautet dabei: Je schwieriger das Gelände, desto mehr Profil braucht der Schuh. Alpin- und Bergwanderstiefel sind im Gegensatz zu (Leicht-)Wanderstiefeln schmaler geschnitten, damit sie besser auf Kletterhaken und Steigeisen passen. Um den perfekten Halt zu finden, werden von vielen Geschäften auch Wandersocken angeboten. Ebenso sollte man Schuhe am besten abends testen, wenn der Fuß leicht angeschwollen ist, um den Effekt einer Wanderung zu simulieren. Ein längeres Probetragen (auch im Alltag) hilft, die Blasenbildung auf längeren Touren zu unterbinden. Wichtig ist auch, dass beim Tragen ohne Wandersocken vor dem großen Zeh noch ein Daumen breit Platz ist, damit der Fuß beim Bergabgehen nicht vorn anstößt. Zum Gewicht kann gesagt werden, dass Wanderschuhe so leicht wie möglich sein sollten, um den Kraftaufwand bei langen Wanderungen so gering wie möglich zu halten. Das Gewicht steigt jedoch parallel zum Verwendungszweck an: je kraftfordernder die Aktivität, desto schwerer der Schuh.
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 PflegeDie Pflege von Outdoor-Schuhen gleicht einer kleinen Wissenschaft. Hersteller setzen eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien ein und jede braucht eine individuelle Pflege. Beonders Acht gegeben werden sollte auf die Übergänge von Leder zu Gore-Tex. Das Wachs sollte nicht auf die Poren vom Gore-Tex kommen, da diese sonst verschlossen werden. Im Bild auch gut zu erkennen ist, wie das Wachs nur auf die Lederstellen aufgetragen wird. Das kann dann anschließend eingerieben werden. Für Gore-Tex und Stoffe gibt es spezielle Pflegemittel und wenn die Versiegelung einmal nachlässt (gut zu erkennen, wenn Wasser nicht mehr abperlt), können diese Stellen einfach neu versiegelt werden. Ansonsten können die Schuhe auch mal mit Wasser und Seife gewaschen und anschließend ausgespült werden. Das macht den Schuhen normalerweise nichts aus. Einige legen die Schuhe auch in alte Kissenbezüge und waschen sie dann bei 30°C schonend in der Waschmaschine. Mehr dazu im kompletten Artikel >>
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