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Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie gesund ist Wandern nun wirklich?
Ich betrachte an dieser Stelle gerne 2 wesentliche Faktoren, nämlich die Bewegung und das Verletzungsrisiko. Wandern ist eine Bewegungsart die dem Körper keine spontanen Höchstleistungen abverlangt, sondern man ist länger und stetig unterwegs. Das trainiert auf eine sehr angenehme Art den Körper und man hat Zeit die Gegend in Ruhe zu genießen was wiederum für die Seele gut tut und man vom Alltag abschalten kann.
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Was passiert konkret:
Der wesentlichste Faktor ist die geringe Belastung auf die Gelenke. Wir kennen die Diskussion beim Nordic Walking ja schon und aus den Erfahrungen und Studien kann ich nun sagen, dass die Belastung nicht wesentlich über die im Alltag auftretenden Kräfte hinaus geht. Einzig die Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad spielen eine Rolle. Aber es gibt tausende Wanderwege und so kann man sich seine Touren entsprechend seiner Kondition zusammen stellen.
Es gibt 2 Balastungsspitzen und besonders die in beim auftreten macht den Gelenken im Fuß, Knie bis hin zur Lendenwirbelsäule zu schaffen. Denn pro Kilometer tritt jeder Fuß 500mal auf. Und hier ist der Vorteil, der Körper sieht dieses Laufen als Training und so werden Muskeln und Sehnen gestärkt. Dazu kann man weitere sinnvolle Maßnahmen nutzen um die Gelenkbelastung so gering wie möglich zu halten
- Man nimmt Schuhe mit hoher Fersendämpfung - Wanderwege die weich sind dämpfen auch - Man macht kleinere Wandertouren - Man wählt kürzere Schritte
Auch wenn sich Gelenkbelastung sehr hart anhört, es gibt nicht was ähnlich gesund ist wie Wandern wenn es um Bewegung und Verletzungsrisiko geht. Nicht zuletzt stellt sich der Körper auch auf die Bewegung ein und produziert Gelenkschmiere, die Muskeln und Sehnen stellen darauf ein und der Bewegungsablauf stellt sich darauf ein.
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Herz- Kreislaufsystem
Bewegung ist ein elementarer Bestandteil seiner eigenen Gesundheit und stärkt das Herz- Kreislaufsystem. Das merkt man dann häufig auch im Alltag wenn einem der Gang zum einkaufen leichter fällt oder man bei leichtem Sport mehr Puste hat. Der besondere Vorteil beim Wandern ist das sanfte Training wodurch man sanft eine Steigerung erreicht. Man wird natürlich nicht zum Leistungssportler, aber der Fitnesslevel wird besser und vielleicht der erste Schritt zu Ausdauersportarten.
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Bewegung als Heilmittel.
Bewegung ist ein elementares Mittel unserer Evolution und war schon immer in verschiedenen Formen ein stetiger Begleiter. Aber wir wurden sesshaft und so treten typische Volkskrankheiten auf. Sehen wir uns heute bei Therapeuten um, so sind es häufig Bewegungstherapien zur Reha. gerne wird dann auch Nordic Walking eingesetzt, weil man hier verschiedene Möglichkeiten der Bewegung nutzen kann. Bereits vor vielen Jahren als Kurmöglichkeit wurde Wandern empfohlen.
Alles sanfte Sportmöglichkeiten die aber über einen längeren Zeitraum genutzt werden können. So bieten viele Nordic Walking Verbände auch zu den verschiedenen Krankheitsbildern entsprechende Techniken und Kurse an. Spezialisieren sich dabei auch immer weiter und nutzen Verbindungen mit anderen Sportarten. Gut zu sehen mit Flexi Sport oder Skikes.
Nicht zuletzt ist es heilend für die Seele. Ruhe und Entspannung ist in der heutigen Zeit immer wichtiger und Natur beruhigt. Man schaltet ab und genießt die Tour unterwegs.
Gut vorbereitet.
In den letzten Jahren häufen sich die wanderunfälle und nicht wenige enden tödlich. Daher ist es wichtig sich gut vorzubereiten.
Das fängt an bei richtig gewählten Touren die zum eigenen Fitnesslevel passen. Ermüdet man zu früh steigt das Risiko wegzurutschen, umzuknicken oder sein Tagesziel spät zu erreichen und dann nicht richtig ausgeruht die nächste Etappe meistern zu können. Dabei ist auch das passende Equippment sehr wichtig.
Richtiges Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind ebenso ein Faktor dem man berücksichtigen sollte. Das dient zum Schutz vor wegrutschen, Trittfestigkeit, gegen Auskühlung, umknicken uvm.
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